Gedichte

Alles so einfach du armer Tropf, geschickt wurdest mit Zeiten Anbeginn in den Höllenschlund,
suchst nach Wegen die dich verleiten zum nicht-leben,
Machst dir eine Welt die dich für verrückt hält,
Suchst immer weiter, und weißt nicht warum,
alles ist so einfach, so simpel, und dumm,

Gemein, verlogen und verrafft, du betrügst dich um dein eigen Lebenssaft,
was ist wichtig hier und jetzt, der Tee der kalt wird oder der Sex,
das Geld dem du nachtrauerst, oder der Abend ohne Drogen,
die Welt die davonzieht oder dein Verstand, der ward betrogen,
Dein Leben nach dir, verzweifelt blickt, auf dein begehren in unsrer Welt,
besser jetzt erleben was nachher ist bestellt

Liebe innig verloren, steckt an deine Lust
tropft heiß in den Verstand deiner Träume
wie Regen klar, doch überall zu Geistes Frust
bestimmt zu beleben Schicksals versäum’n

So sorgenlos verzweifelt,
pessimistisch passiv den Glauben an Freude,
gibst dir Leben nur so weit wie du nicht dein Irrweg vergeudest,
strotzt nach deiner Liebe Hass,
merkst nicht wie du Lebendigkeit verlachst

verloren, verlassen, betrübt, erdrückt,
wer mag heut so nicht denken und lachen
das Leben schenkt dir das schönste Stück
Verstand mag oft dir Weisen schenken

Zu nutzen liegt an deiner Seel,
am Herzen, oder an der Liebe
zu finden ist der Grund von Taten
in der Kluft zwischen Hass und Trieben

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