Archiv für den Monat Juli 2007

stehtig

FREI ohne Sinn, lebts sich dahin
du meinst es ist ein schöner Streich
zu sammeln was den Geist erreicht
in süßer Fäulniss dein Tatendrang,
erstickt sich selbst in lüstern Zwang

Modern verwegen, das Leben bestrebt
die Urweißheit den Weg verdreht,
Sicher ist die Heit-erkeit wo Sein erstickt in folgsam schweifen,
denkst umher, findest Trost, Lebendigkeit blickt dumpf
dein Geist, er schwimmt in süßer Lache, der Reiz von Würze steht dir fern
vor der Tür, wo Heiterkeit blüht in stehtem Gemüt, so nah verlernt…

Leben ist kein Heiterschmaus, ohn Sinn nach Trieb und Lebensrausch,
ihm fehlt dabei nie Ehrlichkeit, in Tat und Kraft für Ernstgeleit
Es ist der Weg, der stehtig strebt,
die Kraft zu mehren, die sein gehn, bringt auf zum werden
Zusammen mit ihm, ist der Lebenssinn frei, du läufst dahin, fühlst und weißt

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kurz, hurz, Stimmungsfurz

verpeilt verzogen, entfernt betrogen
schaue doch nur kurz nach hinten,
frage mich wer ist hier jetzt,
der Geist schweift einsam um den Willen
die Lust erfährt ein Komafest