Archiv für den Monat Januar 2010

Ausdruck

Cyberpunk, mehr als ein Genre, brachte mich grad auf ein Gefühl im Verbund mit dem Cyberspace,
und so auch gewollt vertrauen in die Möglichkeiten…

Solang das Netz frei sein kann (Augenmerk auf Web 2.0 Projekte…), werden wir es nutzen, um den Freiheitskampf im neue Jahrhundert weiterführen zu können, es ist eine logische Fortsetzung, nur auf vollkommen neuen Terrain.
Wir werden komplett neues sehen und uns daran beteiligen, aber wir werden auch alte Muster wiedererkennen und entdecken, die wir umsetzen in die neue Welt die sich da gerade vor uns auftut.
Die primitiven, primären Möglichkeiten sind immer noch nicht ganz ausgenutzt und das was in Zukunft das Netz an Wert für das Leben auf diesem Planeten bestimmen wird, ist noch kaum vorstellbar für die breite Masse, weil es eben viel umfassender sein wird, für unser
alltägliches, als man es sich jetzt vorstellen kann…
eigentliche sollte man schon so weit sein es sich vorzustellen, vielleicht können es auch manche, aber wenn man Kontakt zu dieser neuen Welt, der Zukunft hat, dann wird man einfach nur ein Gefühl, ein Gespür für das kommende haben.
Wir werden nicht übertölpelt in ein neues Zeitalter geschmissen werden.
Wir werden uns schon zurecht finden.
Doch wie weit der menschliche Geist in der Netzenwelt, im Cyberspace aufgehen wird, das ist für viele noch zu weit entfernt…
Ich hoffe die science Fiction Literatur wird sich dieser Aufgabe bald einmal konkret annehmen.

Das die kommenden Aufgaben im Cyberspace nicht oder nur kaum Erholung und Freizeitgestaltung sind bzw. sein werden,  ist bedeutend und so auch entscheidend für die Weise, welche Entwicklungen eintreten muss und so auch hoffentlich wird.
Wir brauchen dieses Werkzeug, mehr als die meisten gerade Ahnen.
Wikileaks gibt einen Überzeugenden Eindruck von der Macht die wir gerade erst, mehr umherdümpelnd als gerade ansteuernd, entdecken, und auch im Rahmen wie der Druck von aussen, von Oben, von ausserhalb der Gesellschaft
(der Gesellschaft der Menschen, die sich dafür entscheiden zu leben, und dem leben seinen Zoll zu leisten, zu arbeiten, zu geben und im gleichen Zug auch zu nehmen, im Einverständniss der intuitiven Gerechtigkeit, im Maß wie man in gegenwärtiger Konfrontation einander
bewirbt und behandelt… Gesetze erübrigen sich im Rahmen des Lebens, und sollten immer den kürzeren Ziehen in der Bewegung der Gesellschaft. Vielmehr sind ausufernde Gesetze auch ein Anzeiger für ein Ungleichgewicht)
wächst, brauchen, und deswegen unausweigerlich nützen werden (wie ein Krieg auch bestimmte technologische Entwicklungen begünstigt, die in friedlichen Zeiten dann auch produktiv zur Seite stehen), um ein natürliches Gleichgewicht, angeleitet vom miteinander, um einfach nur zu
leben, aufrechtzuerhalten.

Der Cyberspace ist die neue Dimension im Machtkaft von Leben gegen Nichts (nicht der Tod ist der Feind, auch nicht das Böse, und wenn letzteres, dann sollte es als Antrieb gesehen werden, um das Gute zu wählen und beleben. SchwarzWeiß-Denken sollte besser aufgegeben werden, das Licht gewinnt immer leichter gegen die Dunkelheit, denn eine einzelne Kerze vertreibt das Dunkel in einem Zimmer… Die Dunkelheit vertreibt das Licht nicht, das Licht geht nur vollkommen auf im Nichts). Information ist alles was wir brauchen, ist mächtiger als wir glauben, jetzt müssen wir nur noch vertrauen, in eine wahre Art und Weise von Demokratie, wie wir sie noch nie gesehen haben.
Gesellschaftsmodelle die im 18 Jahrhundert den Geist von Menschen antrieb, nach mehr zu verlangen als den überholten Monarchien bis dahin, scheinen im ganz neunen Licht, in greifbare Entfernung zu rücken. Wie will man eine absolute Demokratische Abstimmung leiten, wenn nicht heute online… Wir sind doch alle hier.

Wenn der Funke einmal überspringt, dann lodert die Macht, die Kraft der Information, von Individuum zu Individuum im Rahmen der Gesellschaft, wie ein Strohberg auf.
Eine Entscheidung, einmal getroffen, mit dem Bewusstsein der Gesamtheit, der Gleichheit, der unmittelbaren Wertigkeit von einzelnen Personen, aus der gleichen Gesellschaft gefunden…
Wer oder Was könnte uns aufhalten?

Ich glaube, solange wir Freiheit im Cyberspace haben, werden wir auch unausweigerlich auf eine solche Möglichkeit zusteuern.
Ich glaube, schon jetzt sind Kräfte zugange, die bestrebend sind dies zu verhindern, erkennen die Gefahr, spüren die Bedeutung dessen, was hier vonstatten geht, aber wir können hoffen das diese Generation ausstirbt, und die neue, digitale Generation, sich im Strom von Information zurechtfindent, im Konsens sich verbindet, mit der Möglichkeit der unmittelbaren, totalen Verbundenheit…
Wir dürfen uns diese Freiheit, diese Macht, nicht nehmen lassen.

Wurde das Rad nicht auch zuerst als ZierArt genutzt? ^^, das ist ein schönes Beispiel, um zu beschreiben was uns mit dem Cyberspace noch bevor steht.
Punkig ist es in seiner Dichte, in seiner Fülligkeit, in der Art der Wertigkeit, das alles was Reich an Information, an Aussage, an Reibung, an Konfrontation, auch aufgeht, im Rahmen der Interaktion mit der Umwelt, mit der Gesellschaft…

Das ist mein Cyberpunk für die Zukunft.

Viel Erfolg

da Prayer

Advertisements