Archiv für den Monat Dezember 2010

Menschenwelt

was uns ausmacht und wo wir hin wollen

Immer wieder und häufig drängend und gern auch unbequem kommt mir das Thema zu
Augen und Ohren, wie wir Menschen unsere Heimat durchpflügen und kultivieren.
Vielen kommt dabei automatisch die Frage nach dem Warum, aber noch drängender
nach dem „was wird aus uns“ oder „wohin wollen wir eigentlich“.

Es ist schwierig seine Gedanken in Worte zu fassen, gerade wenn man längere Zeit schon,
keinen Umgang damit hatte. Füllwörter die eine innere Gedankenbrücke nach aussen
tragen und das Problem, vom gesprochenen (Gedanken) zum geschriebenen zu kommen, vermindern beim Empfänger gerne lesefluss und konzentration auf den
eigentlichen Kern.
Doch jeder sollte sich im schreiben versuchen, und sich nicht von oben genanntem
abschrecken oder gar leiten lassen, denn nur im schreiben, ohne zu denken wie man schreibt, lernt man auch, die einzig für sich richtige Weise umzusetzen.
Ich glaube dies geht soweit, das jeder nur einen einzigartig individuellen Schreibstil
haben kann, da der Transfer von sich schon einzigartigen Gedankenflechten hin zum
Schriftabbild dieser, eine so starke kodierung mit sich bringt,
das sie einem Fingerabdrucke gleicht.

Nun ist mein Wunsch für die Menschen die sich der ersten Frage hingezogen fühlen,
also ob wir nicht neu und wenn ja, wie werden sollten, Der, das wir alle anfangen uns
zu äussern, also am besten zu schreiben, weil wir so, recht unvoreingenommen
unser individuelles Geflecht, mit in den riesen Malstrom aus Daten einbringen können.
Ich empfinde es sogar als Neo-Demokratische Pflicht, das jeder Bürger, der sich
dieser bestenfalls hinnehmbaren Staatsform zugeneigt sieht, sich entäussert, und es
dabei als Würde und Freude sieht, sich der Gesellschaft dienlich zu sein, und im
großen ganzen bereit zeigt, Verantwortung zu übernehmen.
Das ist der wesentliche Kern des Vorhabens. Wenn wir auch nur den Ansatz einer
Demokratie erhalten, bzw. prägen wollen, dann müssen wir erwachsen werden, oder
eben, Verantwortung tragen.
Wo können wir dies besser tun, als in dieser riesen-Matrix Internet.

Es soll sich nicht jeder mit jedem Verständigen oder gar Abstimmen können, doch
ist der unsterbliche Informationsstrom, mit dem wir die Netzenwelt lebendig
halten, in seiner Gewichtung oder Ausrichtung ganz und gar abhängig von den
Geistern, die sich miteinbringen. Umso mehr es tun, desto besser ist das
Gesellschaftliche Abbild des Volkes.
Das daraus sich ergebende Mittel aller Teilnehmer wäre eine durchaus
hinnehmbares Ding. Bewusst sollte dabei sein, das zum leben das Internet nicht
ausreicht, doch zu schreiben und zu lesen, sind wir mit nichts besser versorgt.
Gerade Menschen die sich hier einbringen, sollten sich der sich daraus
ergebenden Verantwortung bewusst sein.
Ihr Handeln und Denken, in einer noch nie so dagewesen verknüpften Welt,
unglaublich weit und schnell, bietet traumhafte sowie verherende Möglichkeiten.
Genau zur rechten Zeit, könnte man meinen.

Denn viele Menschen führen einen verherenden Lebensstil. Unsere dekadente
Lebenswelt und Vorstellung von ihr, treibt uns geradewegs in den Abgrund.
Wenn wir nicht heute das Ruder neu regeln, werden wir der Untergang für
vieles schöne sein. Nicht zu unrecht wird vom 6ten großen Aussterbeereigniss
gesprochen. Das wir mit unserer „kultivierung“ der Welt, nicht nur für einen
erheblichen Artenschwund und eine Transformierung der Lebensräume
innerhalb evolutionär kürzester Zeit verantwortlich sind und auch nur sein
können, sollte uns gerade jetzt endlich auf die Beine stellen. Ich rede hier mehr
von der westlichen Welt und ihrer Kultur, wobei dieser Begriff weit dehnbar ist,
denn China und andere, traditionell nicht westliche Staaten und Kontinente,
sollten dabei genauso betrachtet und angesprochen werden.
Es geht hier beim Wort westlich mehr um eine Art der Wahrnehmung des eigenen
Lebensraumes, und des Verständniss um die Nutzung dessen. Dabei hat sich eine
kapitalistische sowie jede totalitäre Betrachtungsweise des Menschen,
als nicht genügend erwiesen.
Die Welt und wir natürlich mit dabei, blutet langsam aber sicher aus. Nur sollte man
sich bewusst sein, das dies nicht entgültig ist. Wir haben jeder Zeit die Möglichkeit
uns zu ändern, unser Leben zu ändern, und unsere Mutter würde uns keinen groll
hegen. Denn selbst wenn wir uns final dahingerottet haben, sei es im dritten Weltkrieg
oder durch eine neue Pest, durch die Verseuchung unserer Lebensgrundlagen, bzw.
aus der Kombination aus allem und weiterem, sollten wir uns über unseren eigenen
Tod hinaus nicht grämen oder schämen, denn das Leben sieht dies ganz neutral, und
macht weiter wie zuvor, und wird den Planeten wieder fruchtbarer machen, als wir es
glauben können. Mir wäre es dabei lieb, den Menschen, dieses bewusst fühlend und
handelnd wunderliche Wesen, mit dabei zu sehen.
Wir bauen ab, aber wir können auch wieder aufbauen. Die Dynamik unseres Handelns
ist schwer zu verstehen, und wohl deswegen auch nicht direkt angreifbar. Deswegen
gibt es kein Konzept dem wir unser Handeln unterwerfen könnten. Jeder sollte für
sich selbst erkennen, was das Leben ist und ihm persönlich bietet, um daraus seine
eigenen Schlüsse und Handlungen zu ziehen.
Deswegen sollte jeder sich auch entäussern, und Bericht über sein Werden und
Wachsen abgeben, und mit anderen teilen, damit wir uns erkennen und verstehen
lernen, um die Welt zu erkennen und zu verstehen.

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