Archiv für den Monat Juni 2011

es macht traurig wie glücklich

denn es ist wie ein Leben, das da vor den Sinnen abläuft

jeder auf ihm seiner Weise genehm, durch sein junges Leben in Fühlung gebracht
Dann mit ausreifen der Übertragung von Sinnen in eine große geschlossene Welt die immer wieder mehr sich Selbst bestellt,
nimmt der Mensch Verantwortung über dem großen Mysterium, und sei es erst beim letzten Hauch

 

Update (4.7.11)

„da ist ein tier , ein Drang in mir, ein Sträuben und Die Gewohnheit dafür
Betäuben oder in einen Rausch materiell sich beben,
ungewohnt sich diesseits zu erheben und durch den Geist die eigene Welt zu beleben
denn Leben ist es was ich suche, was sich fühlend über meine Weise und Vernunft –
Kraft und Rationalität hermachen soll, ein Rausch aus den Tiefen der Welt die mich ernährt,
und so Nährhaftes Sediment bestellt, das mich trägt bis in den Tod, nur das,
und einmalig unendlich beherrscht und verführt

mach es dir einfach, wie das Leben immer wieder und immer weiter“

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Cyber Kultur und DIY Leben

there’s something new emerging, it’s all about the net,
new ways of communication, asthonishing and really new

Eine globale Wende steht kurz bevor, ob es uns passt oder nicht,
ob wir es glauben oder nicht steht nicht im Wege dieses Gedankenganges.

Fakt ist, das die Bandbreite der Informationsübermittlung explosionsartig gestiegen ist.
Dadurch wurde es möglich komplexe Inhalte bis hin zu 3D Transfers ohne wahrnehmbaren
Zeitverlust um unsere Welt zu schicken.
Es wuchs, was an Bedarf vorhanden war, mit jedem Fortschritt an Geschwindigkeit, nach.
Kreative Denker und vor allem Computerprogrammierer haben die Möglichkeit an einer
neuen Welt zu basteln. Es wächst, und hier kann auch der Begriff Graswurzelbewegung
gesetzt werden, denn was ein kleines Programm an Umfang und Auswirkungen erreichen
kann, sieht man an der Sozialnetzwerkkultur, die sich ein natürliches Bedürfniss des
Menschen unter kapitalistischen Sachzwängen zunutze macht.
Aber viele andere Neuerungen und Erweiterungen unseres alltäglichen Lebens geben uns
heute einzigartig in der Geschichte, die Möglichkeit etwas vollkommen neues zu
erfahren und erschaffen.
Nicht nur, das wir die Möglichkeit haben gerade jetzt, durch das programmieren Wege
zu gestalten, die unsere Welt erschüttern könnten, sondern die von anderen Menschen
erschaffenen Programme stehen uns genauso zu, und wir vernetzen unsere Fähigkeiten
und damit Geist und Kultur.

Wir pendeln uns ein, versuchen die alte Welt mit dem Netz in Einklang zu bringen, und
Konservative haben genauso gerechten Anteil daran wie Progressive, denn unser Geist
muss im Gleichgewicht sein, um die kommenden Aufgaben zu meistern.
Wir haben „alles“ in der Hand, von einer Weltwertegemeinschaft angefangen ist es möglich,
nur durch direkten Austausch von Informationen, zu sagen was mir fehlt und festzustellen
was andere benötigen.
Da die Neubildung und Weiterentwicklung von Wissenschaft und Technologie permanent
fortschreitet und sich beschleunigt, wäre es zu erwarten, das eine Weltbewegung, mit
gleichen Vorstellungen im Wunsch nach Leben und freiem Streben, sich „blitzschnell“
einigen könnte, und Widrigkeiten, die wir uns nicht selbst auferlegen, damit Geschichte
wären. Dieses blitzschnelle empört sich gefühlt nach ein paar Monaten, aber selbst wenn
der Austausch, bis alles zum Entwurf zufriedenstellend geregelt ist, zwei Jahrzehnte dauern
sollte, hätten wir eine Utopie verwirklicht.
Wenn ein permanenter Austausch, eine „minutiöse“ Dokumentation der Regungen von
7 Milliarden Menschen gewährleistet wäre, offen und frei, würde dies ganz automatisch
passieren. Nur wer sind wir, die wir nicht wissen um ein Leben rund um den Globus,
mit dem Mächtigsten in der Hand was ein Mensch jemals hervortat.
Die Macht Gedanken zu verinhaltlichen (verstofflichen)
und darin anderen Menschen verständlich zu machen

Über das erste Lautwort hin zum Schriftwort, angekommen im Computercode, wurden
Geschwindigkeit und Verständlichkeit der Informationsweitergabe stehtig vergrößert.
Die Implikationen durch diese einfachen Fakten erlauben zu mutmaßen, was ich oben tat.
Was geschieht mit Menschen die sich aufeinmal um die Welt unterhalten können, die fast
uneingeschränkt austauschen, fühlen und arbeiten können, ohne eine riesengroße Halle,
unmögliche Mengen an Logistik, Ressourcen und Arbeit investieren zu müssen, wie sich
das manche Träumer einer direkten Demokratie noch vor knapp 200 Jahren vorgestellt
haben könnten.
Sie selbst und ihre Werte ändern sich deswegen nicht, aber die Möglichkeit zum Austausch
offenbart jede Menge Blicke über allemöglichen Horizonte und Grenzen, die vormals so
selbstverständlich Wege bestimmt haben.
Damit gebiert eine Weltrevolution um den Geist und letztendlich allem Lebendigen.

sei bitte kein Frontal-einparker

Wie verrückt und selbstverständlich, die Zeit sich schnell weiterdreht und der Verstand die
Wechsel versucht zu beleben. Findest eine Bildersammelseite, klick hier und da, verleidt und
auf Muster achtend, kommen die kleinen Vorschaupics auf eine neue Seite aufgeschlagen,
da bannt etwas deinen Blick, diesmal keine seltene Nacktheit, sondern ein Hakenkreuz, welch
indoktriniert wie man erzogen wurde, sofort nach Protest quängelt und deswegen auch
sympatisch wenn es erscheint, und der Rest so ungewohnt, aber lieblich herausfordernd
Schwups ist die Tiefe in der Musik, im Jazz wiedergefunden, und ein Leben spult sich vor
deinen Füßen ab
, kurz erklärt im WikiVersum, doch menschlich nachgefühlt,
in meiner Welt, wie verrückt.

Album Cover - Underground


da die informationsdichte so immens groß und vielfältig ist, sind wir dazu gezwungen, wenn wir unserem selbst verantwortungsvoll gegenüber stehen wollen, eine Auswahl zu unseren Gunsten zu treffen. Das heißt, das wir genau das Informationsangebot filtern und nutzen sollten, was auf uns passt, ganz individuell, und alles andere ist absoluter Zeitvertreib oder Weiterbildung, aber Anwendung, hier und jetzt, sollte ganz klar definiert und gefiltert werden.

Hallo, es ist ein langer Weg

, aber wohl nur, weil er nicht beschritten wird, denn wenn du ersteinmal einen Schritt setzt, und dann noch einen, und noch einen, dann gehts immer mehr wie von selbst, bist im Rythmus drin, und das lernen wir schon mit unserrem ersten Herzschlage. Wird der Weg beschritten, ist er nicht mehr weit, weil er ja nun endlich ist, und jedes bisschen vom Leben wird erst wirklich wertvoll wenn es bewusst getan, aufrecht gegangen wird als man selbst. Was ist nun, wenn nich geschritten, sondern nur gestanden wird, und der Weg in augenschein genommen, und bewundert, erfurchtsvoll betrachtet, und der wunsch ihn zu gehen, liegt nicht im tatendrang sondern ihn zu verherlichen. Warum warten, weswegen schweigen vor der eigenen Seele regen, oder ist es gar nicht so gewöhnlich, Wege zu gehen (Leben zu leben), sondern mit der Masse, dem Gro der Gesellschaft einheitlich zu sein, und Wege mitzuschwimmen, die schon ausgetreten, also konserviert verleben. Was regt sich in der Seele,was raus will getreten zu werden? Muss das immer neu sein, oder liegt es nur daran, neues heute wieder aufzuzeigen, zu leben? Geschichte wiederholt sich, aber leben tun wir nur hier und jetzt einmal, kurze Zeit, und Geschichte ist wundervoll um zu sehen, wo die Wege der Damaligen uns haben heute hingetragen.WIll ich tragen und leiten, gehört das zu mir, um ich sein zu können? Wenn man einmal so weit ist, anspruch daran zu haben, man selbst zu sein, das regen aus bewusst und seelenleben, aus Tiefe und Art der Maske, den Kitsch und ruhige Eintracht zu vereinen und konstruieren, muss es dann nicht auch in einem neuen Weg geführt werden? Kann man im Rahmen des Beständigen, in einer Lebenszeit, sein Wach und Traum zufriedendstellend vereinen? Was sind die beiden, die zu vereinen den Weg dir zeigen? Wach und Traum, bewusst und seelenregen, jetzt und immerdar…Kombination muss getan sein um sich selbst, ganz, zu regen. Was ist „sich selbst“ für eine Art so schwer zu erreichen? Ist es nicht schon geboren in dir, die Art zu sein, direkt und unvoreingenommen streben, und wenn wir voreingenommen werden, ist es wohl zum schutze und vorraussicht auf kommendes Ungemach. Der Mittelweg zum Weg, oder wer kann diesen dann überhaupt gehen? Nur der, der nicht angepasst, sondern raustritt mit voller Kraft. Ich kann die Maske der und für die Gesellschaft wahren, und meinen Weg dann dennoch weiter tragen und hertreten, damit andere Leute ihn wahrnehmen und gehen können. Die Maske diene dann nur zum erkennen und vertrauen, zum überleiten und dran bauen. Sonst ist es nicht möglich den Weg zu gehen, konserviert etwa, was wäre dann neu getreten, und muss es sein um selbst zu sein? Kann nicht einfach ein Weg, nicht dein Weg, dir geben, um selbst zu leben? Ich, einzigartig, muss sagen, nein, und nicht möglich der Wunsch, denn jeder bringt sich selber ein, einmal, und für immerdar, immer wieder neu und wunderbar,weil unendlich tief und dicht, kommt aus dir nur dann, wenn du DICH selbst verpflicht, in Aktion auf die Welt, die dir unendlich an Reiz bestellt. Du bist nie allein, jeder gibt seine ein, die Welten die kollidieren und sich zusammen tun, für etwas höheres, ein Universium. Was aus dir herauskommt muss aber auch durch dich durchgegangen, im Filter verhangen und gewaschen neu getragen, den anderen Licht, werden, wir alle eins, und lebendig ist deins, das niemals wäre, wenn es uns nicht gäbe.

 

„Worte sind Symbole für etwas, das jenseits von ihnen liegt“ (Lama Govinda)

verwegen und lausen

ein Wort und Sinnbeginn,
hiermit vollzogen, nun weiter bohren,

treiben, was war der Sinn?
Heute morgen, und der Abend davor, der Nachmittag zuerst
mit Deutungen für ein Erlebensabend mit Freund und Bier,
im Regenwetter strotzend ins Heim gluckernd,
wo war ich nur wie hin und hergerissen, was trieb heran und aus mir raus,
Nostalgie und Einträchtigkeit, Zweisamkeit mit Aktion
dem Berge entgegen, am Waldrand gelegen, mit Wein versüßt,
drum Glühwürmchen erblüht

Gedankensegen, Pflege von Wegen, mit Freundschaft und Anheimsamkeit,
In Zigarettenrauch geschwängert, mit Kerzenlicht umrändert
Abfahrt, Wind und doch nicht kalt, Kneipenwunsch
Umtrieblust, einfach Drang nach vorn,
Du machst das schon

Menschen, nicht einer;
Liebe, nicht Leiden;
Tun, nicht treiben;
Ruhen, nicht bleiben