Archiv für den Monat September 2011

aha

Ein heitrer kleiner Stein des anstoßes. Zufrieden sein, hier und jetzt, und warum ist die Zeit dann immer wieder im Wege… weil sie wohl überall um uns herum vorgibt zu sein was maßgeblich ist.
Herz,. Mit dir zu sein reicht doch schon aus, ein Sinn darum soll wohl auch noch sein,
aber egal was es ist, es scheint kitschig einfach, solang die Familie stimmt, ist alles andere wenig schlimm was uns umgibt, denn das Fundament wäre dann gebaut, und wie eine Höhle, süß und klein, gemütlich schummrig, zum zurückziehen und alleine sein, wäre die Familie, der Halt der uns dem toben der Welt entgegenstellt. Zu zweit ist der Schlüssel, denn das Wirr und Gedankengeflecht wird bei Übereinstimmung zweier Geister spielend leicht geordnet und gehalten, ja man könnte wohl meinen, das es reicht zu überleben, Kinder kriegen, und sich den einfachen Widrigkeiten der Welt zu stellen, und Erfüllung ist es die Kulleraugen zu sehen, die einen zuHause erwarten

großes vollbringen? Pah, oder Joa, wer will kann ja schreiten und tun, doch warum macht er dies bloß, aus erster Instanz? Steckt da allein meist nicht nur der einfache Drang nach Anerkennung, nach Liebe nach Lust zum Partner, zur Familie?
Ich würde sagen, aber aller andrer Krims, der wohl Technologie und Krieg hervortat, ist nur eine Vorstufe zum erlangen des einzig uns erfüllenden, Leben.
Was hat es wohl alles großes getan, die Vorstufe zum lebendigen des Menschen… jajaja, wohl wahr wohl wahr.. langweiliger wärs vielleicht, unser Leben, Zufriedener vielleicht, wohl wahr wohl wahr, AH, ups, na, kann das etwa sein, das wir uns da erdreisten für andere mitzudenken, für die Menschheit uns vorzustellen, wie es wär, sein könnte und sollte?
Was würde dies beudeuten? Wie verändern wir uns, wenn wir glauben über unsern pupsigen Horizont hinausschauen zu können??? Wie tun wir es, wenn es selbstverständlich wird?
Wie denken Menschen über die Welt und die Menschheit, die eine wirklich umfassende Erfahrung der Kulturen und Ausprägungen dieser, gesammelt haben?

Als Kinder erkennen wir so viel hartes und wahres, direkt und unverbindlich. Manche fangen deswegen an zu weinen, und mit dem Kopf gegen die Wand zu schlagen. Dann überdeckt durch Pupertät unser Drang zu praktischem Leben diese ersten Überlegungen, und wir sprudeln vor Lust um Fortpflanzung. Dann kommt der Moment an dem bewusst, mit all dem vorher erlebten, wir entscheiden können, was wir dem Leben nun entnehmen und wie wir weiter gehen. Da alle von Natur aus gegebenen Entwicklungsstufen abgeschlossen sind, bleibt uns noch die eine große selbst geschaffene,.. der bewusste Intellekt, die Fähigkeit nachzudenken und uns dabei selbstreflektierend miteinzubeziehen. Das ist die große Herausforderung, der neue Westen, den wir noch lange nicht abschließend erkundet haben, und vielleicht auch niemals aus eigener Kraft werden tun können.

Es ist nicht selbstverständlich, nicht natürlich was wir hier tun, mit uns und unserer Kraft auf diesem Planeten. Die paar Indigene die noch übrig sind, stehen hinter uns und dürfen zurecht den Kopf schütteln, weil sie es tatsächlich noch so tun, wie es seit Ewigkeiten getan wurde, und das hatte Bestand. Wir probieren aus, bauen im Sandkasten des Lebens Burgen und streiten uns darum, welcher die schönste und beste ist. Das dabei unser einziger, indigener und wahrer Sinn hintangestellt wird, schert uns nicht so doll, solange wir dessen Konsequenzen nicht sehen, die wie ein Elephant diese Burgen und Konstrukte einebnen können.
Wir sollten innehalten, so oft wir können, und vielleicht auch ein paar Schritte zurücktun. Nicht uns zurückentwickeln, wir können und haben viel erreicht, aber das ist keine Selbstverständlichkeit… das haben auch andere vor unserer Höhe gleich getan, und sie alle sind versunken.
Wir kommen daher wie etwas neues, aber das gibt uns nicht ein kleines bisschen mehr Sicherheit, dass das was getan, auch getan bleiben wird. Wenn wir nicht schauen wo unserer Wurzeln enden, und daraus Kraft und Leben schöpfen, dann wird der Baum unserer Entwicklung abknicken, verdorren, und das schönste was diesen Planeten begleitet, das Leben, wird sich einen neuen Weg suchen.

 

 

 

 

 

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