Archiv für den Monat Januar 2012

Menschen Wesen Wusel beben – Was wir können und wollen und die Harmonie dabei

den Willen aufzwingen als menschlich soziale Kommunikation
Bedürfnissanstalt verquer könnte man meinen,
oder auch der „kriechende Bittsteller“ – Modus als Zeichen zum Drang nach Aufmerksamkeit

Was man merkt und erlebt bei einem Gespräch sind zwei total unterschiedliche Ereignisse
Die Verbindung aus beiden ermöglicht eventuell eine Harmonie
und somit auch eine Entwicklung der beiden Gesprächspartner durch-einander

„Die wahre Macht ist die heitre Gelassenheit, die aus der inneren Harmonie erwächst:
Anstatt über das Leben anderer bestimmen zu wollen, hilft diese Macht anderen Menschen,
sich selbst zu verstehen…“
–     „Vom Glück auf Erden“ – Francesco + Luca Cavalli-Sforza

Indem ich mich nicht aufzwinge aber eben auch nicht marginalisiere, sondern meine
Person offen präsentiere, biete ich anderen die Möglichkeit mit mir zu kommunizieren,
aber eben frei gewählt.
Die Fähigkeit zur Emphatie lässt mich sodann auch erkennen, wie weit ich gegangen bin
den anderen zu erfahren und wenn er schluss macht, Zeichen setzt, mir dann galant einen
Abschluss der Runde zu gewähren. Ein Spiel ist es mitunter, Provokation und
Zurückhaltung ihre Grenzen, aber nicht im Äussersten, sondern als Lust an der
Kommunikation. Lebendigkeit ist ihr Gewinn und Antrieb, denn wenn du das glitzern in
den Augen siehst, den sichren Stand auf der Erde spürst, dann ist die Zeit reif auf den
anderen zuzugehen, tiefer, weiter, natürlich heiter.

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kleines Notizbuch und Stift immer dabei

Das ist ne ganz tolle Sache, wenn einem grade was einfällt und man es dann darein schreibt, weil so auch jede Kleinigkeit Beachtung finden kann. Meine Aktivitätsschwelle, ab der ich anfange Dinge aufzuschreiben, ist dadurch deutlich gesunken, aber dennoch nicht so niedrig das ich unnötigen Kram aufschreibe. Auf lange sicht lohnt es sich aber selbst unnötiges zu notieren, denn umso interessanter wird das Notizbuch, wenn man es dann irgendwann wieder liest.
Wenn man dann aufm Pott sitzt, kann man sich in Ruhe eben wieder zu Gemüte führen was einen wann und wo mal interessiert oder fasziniert hat. So baut man sich quasi ein zweites Gehirn auf, das sich lohnend mit dem organischen synchronisiert und nicht nur Möglichkeit gibt das Vergessen maßgeblich zu überwinden (manchmal sind kleine Dinge einfach auch nicht lohnend genu als das sie einen Eintrag im Leben verdient hätten…) sondern eben auch neu zu entdecken, was mir einmal Grund gab einen Eintrag zu machen… das ist wichtig, weil ich indem Moment ja nicht mehr das gleiche Gefühl hab wie zu dem Zeitpunkt als ich es eifrig ins Heft geschrieben hatte. Die Konsequenz daraus ist, das es mir entweder fade wird, und ich streich es durch (wobei das wieder ein Aspekt des Wiederwillens ist, und im Nachhinein eventuell auffälliger ist als wenn man denn Eintrag gar nicht mehr beachtet) oder ich entdecke das Gefühl dahinter wieder, und es entsteht einer ernsthafte Manifestation in meinem Kopf, die ich eventuell nicht mehr loswerde, so das aus einem Samen etwas wichtiges und großes wird. Es kann aber auch sein, das mir etwas neues beim betrachten des Eintrages auf oder einfällt, sodass dieser unvorhergesehen anfängt zu wachsen um neues hervorzubringen…

Die Implikationen mit diesem Heft sind für mich sehr interessant, aber das alles hängt davon ab, das es permanent mitgeführt wird, zum Beispiel in der Hosentasche. Das bedeutet (wie in meinem Fall), das man sich irgendwann sogar Gedanken macht was man anzieht, ausdem Grund das man Stift und Notizbuch bequem mitnehmen will.*gg*

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