Archiv der Kategorie: verträumert

tropf schnief klopf stopf brumm

Frühling fängt in der Kindheit an,
jeder hat sein eigen Schlüssel,

ein Geruch von Blüten, oder nur einer ganz bestimmten Pflanze,
eine Farbe, von Blättern oder vom Sonnenaufgang,
ein Geruch von Gras, der Übergang von winterkühl zu würzig weich
Ein Lächeln auf dem Weg nach Haus,
sich Zeit nehmen, und vergessen auf der Bank Wiese Ufer
das zwitschern in der früh, ein regen und strecken mit lustvollem Herz
der Bauch kribbelt und dann kommt diese Erkältung daher

Werbeanzeigen

von allein

Da sitzt man herum, und grübelt sich die freie Zeit um die Ohren,

Rücken krumm auf der allzubequemen Couch,
Der Abend verliert seinen Reiz,

welche Aufgabe nachdem täglich Brot,

Wer füllt sich Wie aus, und dann schlägts dich zur Not,

Drogen, sogenanntes Nervengift, geben dir ein künstlich high,
die Welt scheint in Rosenduft zu klaren,

Die Bitterkeit überbrückt,
weißt du zwar morgen wieder warum emphatisch und argumentierst,

doch so schnell ist die Sense wieder im AlleinSein
und wenn schon keine Reue langsam vergiftet
dein Geist sumpft ein, und alles was du bist und willst
ist Mensch Sein

jetzt

da fühlts schon wieder,
und es ist kein Wissen um wohin,
es steckt dich an, nach einem geschäftgen Tag,
allein dazusitzen, der Aufgaben noch nicht entmündigt,
doch am liebsten verloren gegangen,
recht versteckt,
mit all jenen zusammen welch der Geist kann fangen, strömte ich hinaus,
da wärs verloren, so bleib ich sitzen, und schwelg in Leben
mit seinen Träumen darin,
wohin führt die Unendlichkeit,
immer wieder an der Zeit vorbei,
die dich peinigt, und fragt, warum der Tag, die Weil,
das Vergessen, es ist alles am Sein bemessen,
ohn‘ sie, danach, stehst du wieder allein,
nur hier im jetzt, und alles ist wichtig und benetzt,
mit Fühl und Quell aus prickelnd schönem Lebenshell,

wär dann die Zeit am Ende, der Tod bestände,
da sag ich jetzt, was mich verletzt, das ist nimmer wichtig,
was mich erettet, ist immer richtig,
und kein Ding ist verfehl, kein Moment darf leiden unter meiner Abwesenheit oder
Angst, denn gegen Tod tausche ich nur Glorie und Glanz

:]

Caution

FrühjahrsGedichte

 nach all dem sinnen und dem schalten
was kann der Mensch danach noch halten,
geboren mit einem festen Ziel,
lebt er weiter und sucht neu um neu, um das alte zu halten

sterben wird er einmal nur, und dann allein könnt trauer sein,
doch wer sie dann wird um ihn halten, scheint noch nicht den Mensch zu kennen,
verloren ward das Leben nur, wenn der Same stirbt mit ihm,
weiter getragen im Geiste dann, was anderer berichten kann

was jetzt blüht ist schön zu sehen, hilft dem Geist sein Weg zu gehen
scheint viel bunter und gesünder, wenn er äussert sich beisammen klug
erlangt der größe auch im Unfassbaren, wenn er stimmt ein, verliebt zu sein,
alles leicht in Form zu fassen, denn das letzte Hemd hat keine Taschen

————————————————————————————

stille verborgen im Gemüt,
der Magen bauscht in krisliger Erwartung
mit dem Hirn um die wette,
der Drang zur Lust treibt dein denken zum verdruß,
es kommt dir nichts davor,
und töten willst du alle Kraft in einer nebligen Gedankenschlacht,

Es hilft nichts, allein magst du sein,
doch verstecken vermag dir angst zu wecken,
schweifst immer wieder in Stillen
die nicht verbergen dein denkwürdig Willen

Leben tust, doch grad warum, bringt Wust
allein warst vielmehr,
als ob du lügst durch andre daher,
viel gewonnen, doch im innern bestohlen,
Kraft erstickt, in dir betrogen

————————————————————————————–

für ein neues sein im Leben,
für ein neues Licht darauf,
tragen doch die Wolken jenes,
welches zu erhellen uns erlaubt

Wo ist der Himmel denn nur blau,
über den Wolken,
wo der Mensch nicht leben kann,
darunter sieht er, immer wieder
die Wolkenpracht, zieht herüber

Wie ein Gewissen, zeigt sie uns
welch Zug im Wesen, erhellt die Gunst.
würden wir sie ignorieren
Kraft verlieren, durch weites Land
wir würden ziehen, um den Verstand

Erkenn die helle Weis der Stund
denn sie hellt nur kurz vermummt,
undurchdringlich drumherum
erkennst du nicht Schicksals tönen,
doch weise kannst dich richten,
um dein’m Weg neu zu phrönen

Taggefühle

leise Freude auf Veränderung, schwehlt bedrohlich in meiner Brust,
sie stiehlt mir zwar zuversicht, doch der Freude vermehrt sich viel, denn
sie sagt die sehnlich begrüßte Veränderung hervor,
doch warum freuen, wenn schmerzlich Veränderungen doch sind, gerade die, wo
es um Menschenschwund geht,
Schmerz für die evolvierung des eigenen Lebenskrieges, der Liebe zu Mensch und
Gewissen, So ängstlich wie sie mir scheint, ist der Weg noch weit, die Probleme
zahlreich, aber ich sehe einen Pfad so steil, doch daneben nur unwegsames
Gestrüpp, zäh daherkriechend, keuchend, erschöpft, vielleicht sterbend,
dann doch lieber der steile Weg, über dem Gestrüpp zu höheren Pfaden,

Wege, wohin, der Ehrgeiz kann leiten zu falschem Glauben an Leben und streben,
wie schwer den treuesten Pfad für Geist und Seel zu erhaschen, Leid scheint sein
unbedingter Freund, doch gerade dieses erdrückt dich; im falschen Glauben; zur
späten Stund, so viel heftiger, und unwiederbringlich hernieder,
also lieber dem Leben entgegensehen, es verstehen im streben, und huldvoll sich
seiner ergeben, dann wird das Ende eine Würde dir verleihen, die selbst dir die
Angst nehmen wird.

1 Wein, 2 Tüten, und Bier dazu, warum weshalb und auch wozu?!

denkst du nur, das du alles heraus holen könntest,
doch die Motivation hast du verschätzt,
schwierig ihre Aufmerksamkeit zu bekommen,
es ist ein Spiel das wohl geübt sein will,
einfach nur so aus der Laune der Mittel, die doch nur von deiner Seelenstund
abhängen, viel mehr, wie immer, ist raus zu holen, du weißt nur nicht das du
dir trauen kannst, das nichts durch dich verschwinden mag, das du dir selber
trauen kannst,
nur wissen wohin, wodurch, womit, darum(warum), tja, das wär doch alles
zusamm in Ordnung für mein Seelenwerk,
Nur so wie grad jetzt kannst du nicht heraus ziehen der Willen Macht aus knurz,
nur weil Verstreuung fällt ist noch lang kein Geistesschand verfasst worden,
es bildet sich den eigen Weg, ohne zu denken, nur zu fühlen für das Ding die
Weis das Werk der Plan, er folgt dem Sinn nur wo es läßt, zu können verfolgen,
in des Denk Bezeugen, wirr ist nur dies welch nicht läßt einfühlen, in der Weis
wie du grad zu denken stimmst, verdingt ist oft des Menschn Laßt, nur werden
läßt ers ohne Hast, eher verstolen, beklaut, verrückt verstaut, es ist nur kaum
so wie ers Baut,
Schön siehts aus, oder kanns sein, doch selber schießt dir ines Bein,
verkrumpelt im Sein und auch im Sinn, du lenkst dich auf verlorenes hin,
Warum die Frag, warum der Weg, mit Lasten auf unwissend Steg,

Es lebt allein gefühlt gewollt, doch Kraft bekommts aus Taten Zeug,
lies den Weg aus Denken pur, es singt gemein dir Liebe vor

Denn Liebe ist viel mehr als Last, aus Gemein- und Willendtracht,
sie steckt dich an, in fühlend Weis, es füllt dich voll in weckend Fleis

und wenn du denkst, durch volle Stimm, das du bekommst hier keinen Sinn
dann bleib bei dir, und fühl DAfür, es steckt darin die schönste Kür,
mit Macht im Denken und dem Sein
ganz allein, du findest immer mehr,
die Ordnung in dein Lebens Mär,
das Schloß durch der Welten Pracht
steckt nur für dich in Geistes Macht
Auch wenn nur klein der Taten Schlacht, es bleibt für immer dir vermacht